
Ein deutsches Industrieunternehmen plante die Übernahme eines Onlinehändlers, um einen neuen Markt zu erschließen und den Schritt in die Internationalisierung zu beschleunigen. Die Akquisition sollte innerhalb weniger Wochen vorbereitet und vor dem Board Meeting final bewertet werden. Entsprechend hoch war der Zeit- und Entscheidungsdruck.
Besondere Unsicherheit bestand über deren tatsächliche Leistungsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit. Kritisch waren Fragen zur Glaubwürdigkeit vorliegender Bewertungen, zur technischen Infrastruktur, zur Code-Basis und Skalierbarkeit sowie zur Integration in die bestehende Systemlandschaft des Käufers.
Zur Absicherung der Investition wurde eine Technical Due Diligence beauftragt, um den Shop technisch, strukturell und prozessual zu prüfen. Ziel war es, Risiken und Potenziale objektiv zu bewerten, Integrationsszenarien zu analysieren und eine belastbare Grundlage für die Entscheidung über die Übernahme zu schaffen.
Ziel des Projekts war es, die geplante Akquisition fundiert und faktenbasiert zu bewerten, um eine sichere Entscheidungsgrundlage für das Management zu schaffen, welche die Entscheidung an das Board weitergeben muss. Im Mittelpunkt standen dabei:
Das Projekt zielte darauf ab, den aktuellen Stand zu bewerten, technische Probleme und Hürden zu identifizieren, Entscheidungssicherheit zu gewinnen und die Investition abzusichern.
Zur Absicherung der geplanten Akquisition wurde eine Technical Due Diligence durchgeführt, die technische, prozessuale und organisatorische Aspekte abdeckt und kritische Red-Flags identifiziert. Zentrale Maßnahmen:
Dieses Vorgehen ermöglichte eine ganzheitliche technische Bewertung der Zielplattform und schuf eine fundierte Grundlage und Absicherung für die finale Investitionsentscheidung.
Die durchgeführte Technical Due Diligence schuf Sicherheit und Transparenz über den technischen Zustand der Plattform und ermöglichte eine objektive Bewertung der Investition. Durch die tiefgreifende Analyse von Architektur, Code-Basis, Schnittstellen und Infrastruktur konnten Red Flags frühzeitig identifiziert und klar bewertet werden. Das Management erhielt eine belastbare Entscheidungsgrundlage, um die Akquisition faktenbasiert freizugeben und gleichzeitig die eigene Position gegenüber Investoren und Gremien abzusichern.
Damit wurde das Risiko einer Fehlinvestition deutlich reduziert und die Grundlage für eine kontrollierte, technisch saubere Integration geschaffen.
Das Industrieunternehmen zählt zu den traditionsreichen Mittelständlern in Deutschland und ist seit nahezu neun Jahrzehnten am Markt etabliert. Der Stammsitz liegt in Baden-Württemberg, wo das Unternehmen bis heute in Familienhand geführt wird.
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