Hersteller von Türbeschlägen // D2C Einstieg

D2C-Potenzialanalyse und Strategieentwicklung

Ein führender Hersteller von hochwertigen Türbeschlägen und Glassystemen wollte die Potenziale des digitalen Direktvertriebs erschließen. Die große Herausforderung dabei war die strategische Unsicherheit: Wie lässt sich ein eigener Onlineshop realisieren, ohne die langjährigen Beziehungen zum Fachhandel zu gefährden? Zudem fehlte eine klare Vision, wie die Marke digital positioniert werden soll und welche Ressourcen für einen erfolgreichen Rollout notwendig sind.

Das Hauptziel war es, das „Bauchgefühl" durch Daten zu ersetzen. Es galt zu klären, welche Sortimente sich für D2C eignen, wie eine hybride Vertriebsstrategie, Handel und Direkt, aussehen kann und welche technologische und organisatorische Roadmap dafür notwendig ist. Wir haben hierbei bewusst auf einen kompakten Prozess gesetzt, um schnell vom Planen ins Handeln zu kommen.

Projektziele:

Der Herstellte benötigte eine objektive Bewertung der Marktchancen und einen klaren Fahrplan, um die Marke ohne Reibungsverluste im D2C-Markt zu etablieren.

  • Entscheidungsgrundlage schaffen: Fundierte Analyse der Markt- und Wettbewerbssituation zur Risikominimierung.
  • Kanalkonflikt-Lösung: Erarbeitung von Strategien zur harmonischen Koexistenz von Fachhandel und eigenem Onlineshop.
  • Strategische Roadmap: Definition der Phasen für den Markteintritt, von der Vision bis zum operativen Setup.
  • Wirtschaftlichkeitsprüfung: Abschätzung von Potenzialen und notwendigen Investitionen (Business Case).
  • Management-Sicherheit: Vorbereitung einer klaren Management Summary zur Freigabe der nächsten Schritte.

Das Hauptziel stand vor allem darin, der Geschäftsleitung Optionen und Möglichkeiten aufzuzeigen ob und falls ja wie ein Einstieg in den D2C funktionieren kann,

Vorgehensweise:

Durch einen kompakten und strukturierten Strategieprozess haben wir in wenigen Wochen volle Transparenz und Handlungssicherheit geschaffen.

  • Discovery & Market Research: Analyse der Suchvolumina, Wettbewerber-Setups und Zielgruppen-Bedürfnisse im Segment Türbeschläge/Interieur.
  • Stakeholder-Workshops: Moderierte Sessions mit Vertrieb, Marketing und Geschäftsführung, um eine gemeinsame Vision zu entwickeln und interne Barrieren abzubauen.
  • D2C-Betriebsmodell: Definition der Anforderungen an Logistik, Kundenservice und IT-Infrastruktur für den Direktvertrieb.
  • Szenarien: Gegenüberstellung verschiedener Go-to-Market-Modelle (z.B. Marktplatz-First vs. eigener Brandshop).
  • Business Case Rechnung: Berechnung von Absätzen je nach Szenario
  • Szenarien: Gegenüberstellung verschiedener Go-to-Market-Modelle (z.B. Marktplatz-First vs. eigener Brandshop).
  • Roadmap: Erstellung eines Phasenplans, der zeigt, welche Meilensteine in welcher Reihenfolge erreicht werden müssen.
  • Management Summary: Aufbereitung der Kernergebnisse als schlanke, belastbare Entscheidungsvorlage für die Geschäftsleitung.

Die Vorgehensweise war während des gesamten Realisierungszeitraums Hands-On getrieben. Die Abstimmung erfolgte direkt mit der Geschäftsleitung, wodurch Entscheidungen schnell getroffen und auch umgesetzt werden konnten.

Ergebnisse:

Durch die neutrale Begleitung und den datengetriebenen Ansatz konnte die anfängliche Unsicherheit bei dem Markenhersteller vollständig aufgelöst werden. Ein wesentlicher Erfolg war die klare Positionierung des D2C-Kanals als Ergänzung statt als Konkurrenz zum Fachhandel.

Das Unternehmen verfügt nun über eine Entscheidungsgrundlage und Szenarien Plan, der nicht nur das „Was“, sondern vor allem das „Wie“ beantwortet. Der schlanke Prozess verhinderte langwierige Grundsatzdiskussionen und schuf stattdessen ein gemeinsames Verständnis über alle Abteilungen hinweg.

Hersteller von Türbeschlägen

Der Hersteller ist seit über zwei Jahrzehnten auf die Entwicklung hochwertiger Beschlagsysteme und architektonischer Glaslösungen spezialisiert und zählt heute zu den führenden Systemanbietern im Bereich des designorientierten Bauzubehörs. Das mittelständische Unternehmen beschäftigt rund 200 qualifizierte Mitarbeiter in verschiedenen Fachbereichen.An seinem Hauptstandort in Süddeutschland bündelt der Hersteller Entwicklung, Produktion sowie ein eigenes Kompetenzzentrum für Architektur- und Planungsberatung. Mit einem jährlichen Geschäftsvolumen im zweistelligen Millionenbereich unterstreicht das Unternehmen seine stabile Marktposition und wirtschaftliche Stärke.

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