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Worauf es bei der Verbesserung der E-Commerce-Marge ankommt

Eine bessere E-Commerce-Marge entsteht nicht allein durch mehr Umsatz. Entscheidend ist, zu verstehen, wo nach Marketing, Rabatten, Retouren, Versand und Gebühren zu wenig übrig bleibt. Erst wenn Kosten und Erträge gemeinsam betrachtet werden, lassen sich die richtigen Maßnahmen auswählen.

Alle Kosten gemeinsam betrachten
Produkte und Kanäle getrennt bewerten
Rabatte gezielt einsetzen
Marketing nach Ergebnis steuern
Retouren und Abwicklung verbessern
Maßnahmen regelmäßig überprüfen

Warum Umsatzwachstum oft weniger bringt als erwartet

Viele Unternehmen messen ihren E-Commerce-Erfolg zuerst am Umsatz. Das ist verständlich, aber gefährlich. Denn ein Shop kann wachsen und gleichzeitig unprofitabler werden. Wenn jede zusätzliche Bestellung hohe Marketingkosten verursacht, Retouren steigen oder Rabatte den Deckungsbeitrag auffressen, sieht das Wachstum auf den ersten Blick gut aus und belastet am Ende trotzdem das Ergebnis.

Setzt man bei Margenproblemen auf die falschen Maßnahmen, kann Folgendes passieren:

  • Kampagnen werden weiter skaliert, obwohl die gewonnenen Bestellungen nach Abzug aller Kosten kaum noch profitabel sind.
  • Rabattaktionen erhöhen kurzfristig den Umsatz, gewöhnen Kunden aber an Preisnachlässe und senken langfristig die Zahlungsbereitschaft.

Das eigentliche Problem liegt häufig darin, dass Umsatz, Marge und Kosten nicht gemeinsam betrachtet werden. Marketing, Shopmanagement, Einkauf, Logistik und Geschäftsführung arbeiten mit unterschiedlichen Kennzahlen, obwohl sie alle denselben wirtschaftlichen Effekt beeinflussen. Dadurch werden Entscheidungen getroffen, die isoliert sinnvoll wirken, aber das Gesamtergebnis verschlechtern.

Was dabei typischerweise schiefläuft:

  • Marketingkampagnen werden nach Umsatz bewertet, obwohl der Deckungsbeitrag pro Bestellung zu niedrig ist.
  • Versandkosten, Retouren, Payment-Gebühren und Fulfillment-Aufwand werden nicht konsequent auf Produkte oder Kundengruppen heruntergebrochen.
  • Rabatte werden als Wachstumsinstrument genutzt, ohne zu prüfen, ob sie nach Kosten noch profitabel sind.
  • Sortiment, Preislogik und Einkaufskonditionen werden zu selten mit Blick auf die tatsächliche Marge bewertet.

Häufig gestellte Fragen

Wie kann ich meine E-Commerce Marge verbessern?
Sollte ich einfach meine Preise erhöhen?
Welche Kennzahlen sind für die Margenoptimierung besonders wichtig?
Arbeiten Sie auch mit bestehenden Agenturen oder internen Teams zusammen?