Wer eine Shopify- oder Shopify-Plus-Agentur sucht, sollte nicht nur auf bekannte Referenzen oder eine überzeugende Präsentation achten. Entscheidend sind technische Erfahrung, ein realistisches Angebot und ein Team, das die Anforderungen wirklich versteht. So lassen sich unnötige Apps, versteckte Kosten und spätere Probleme vermeiden.
Viele Shopify-Agenturen kommen ursprünglich aus den Bereichen Marketing, Design oder Performance. Deshalb sollte geprüft werden, ob sie auch eigene Entwickler beschäftigt und technisch anspruchsvolle Projekte umsetzen kann. Passende Referenzen zeigen, ob das Team mehr beherrscht als die Einrichtung von Themes und Standardfunktionen.
Kenntnisse der normalen Shopify-Plattform bedeuten nicht automatisch Erfahrung mit Shopify Plus. Die Agentur sollte erklären können, welche zusätzlichen Möglichkeiten tatsächlich genutzt werden und warum Shopify Plus für das Projekt erforderlich ist. So wird vermieden, dass für Leistungen bezahlt wird, die das Unternehmen nicht benötigt.
Apps können Funktionen schnell ergänzen, verursachen aber laufende Kosten und können neue Abhängigkeiten schaffen. Eine gute Agentur sollte deshalb erklären, wann eine App sinnvoll ist und wann eine eigene Entwicklung langfristig besser passt. Entscheidend ist nicht die schnellste, sondern die dauerhaft passende Lösung.
Die Agentur sollte offen darstellen, ob ein bestehendes Theme angepasst oder eine individuelle Lösung entwickelt wird. Vorgefertigte Templates dürfen nicht als vollständige Eigenentwicklung angeboten werden. Eine klare Beschreibung der Leistungen zeigt, welcher Aufwand tatsächlich entsteht und wofür das Unternehmen bezahlt.
Ein günstiges Angebot kann später teuer werden, wenn wichtige Aufgaben fehlen oder der Aufwand zu niedrig angesetzt wurde. Alle Agenturen sollten deshalb auf Grundlage derselben Anforderungen kalkulieren. Kosten, Leistungen, Team, Annahmen und mögliche Zusatzarbeiten müssen verständlich und vergleichbar dargestellt werden.
Entscheidend ist nicht nur der Eindruck der Ansprechpartner im Verkaufsgespräch, sondern das Team, das den Shop später umsetzt. Rollen, Erfahrungen und verfügbare Kapazitäten sollten früh feststehen. So wird sichtbar, ob genügend technisches Wissen vorhanden ist und die Agentur das Projekt zuverlässig betreuen kann.
Das Shopify-Ökosystem ist in der Breite qualitativ sehr heterogen. Es gibt ausgezeichnete Shopify-Agenturen, aber die Mehrheit der Anbieter hat ihr Kerngeschäft nicht in der sauberen technischen Umsetzung, sondern in der Vermarktung von Marketing-Dienstleistungen rund um die Plattform. Das bedeutet: Viele Agenturen, die sich als Shopify-Spezialisten vermarkten, sind in erster Linie auf Performance Marketing, SEO oder Social Ads ausgerichtet und setzen Entwicklungsprojekte mit dem nötigen handwerklichen Tiefgang nur am Rande um.
Setzt man bei einem Shopify-Projekt auf den falschen Partner, kann Folgendes passieren:
Die meisten Fehlentscheidungen bei Shopify-Projekten entstehen, weil die Qualität einer Agentur von außen schwer zu beurteilen ist. Jede Agentur hat eine ansprechende Website, einen langen Referenzabschnitt und überzeugende Ansprechpartner im Vertrieb. Was dahintersteckt, zeigt sich erst im Projekt.
Was dabei typischerweise schieflgeht:
Das hängt vom Umfang ab. Für einen klar abgegrenzten Auswahlprozess arbeiten wir mit festen Paketen, sodass Sie die Kosten von Anfang an kennen. Im Erstgespräch sagen wir Ihnen verbindlich, was es kostet.
Wir empfehlen die Agentur, die zu Ihren Anforderungen passt, nicht die, mit der wir verbunden sind. Wir sind mit keiner Agentur vertraglich oder finanziell verbunden. Genau das ist unser Wert.
Das prüfen wir mit Ihnen. Shopify Plus lohnt sich ab bestimmten Anforderungen an Volumen, Internationalisierung und Automatisierung. Häufig reicht das Standardpaket länger, als Agenturen behaupten.
Gerade dann. Wir machen Ihre vorliegenden Angebote vergleichbar, decken Folgekosten auf und prüfen, ob die Anbieter wirklich zu Ihrem Projekt passen, bevor Sie sich festlegen.