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Worauf es bei zu hohen E-Commerce-Kosten ankommt

Zu hohe E-Commerce-Kosten lassen sich nicht durch einzelne Kürzungen lösen. Entscheidend ist, alle Kosten gemeinsam zu betrachten, unnötige Ausgaben sichtbar zu machen und Maßnahmen nach ihrer tatsächlichen Wirkung zu bewerten. So können Kosten gesenkt werden, ohne wichtige Prozesse oder weiteres Wachstum auszubremsen.

Alle Kosten vollständig erfassen
Gewachsene Kosten hinterfragen
Nicht pauschal kürzen
Doppelte Aufwände vermeiden
Profitabilität statt Umsatz betrachten
Kosten regelmäßig überprüfen

Warum E-Commerce-Kosten so oft außer Kontrolle geraten

Kein Unternehmen baut seinen E-Commerce bewusst zu teuer auf. Die Kosten entstehen in der Regel über Jahre hinweg durch Entscheidungen, die einzeln betrachtet sinnvoll erscheinen. Eine neue App soll ein Problem lösen, eine Agentur übernimmt zusätzliche Aufgaben, ein manuelles Reporting wird zur Dauerlösung, ein zusätzlicher Kanal wird angebunden und ein Prozess wird nicht automatisiert, weil im Moment gerade keine Zeit dafür ist.

Lässt man diese Kostenentwicklung ohne systematische Überprüfung laufen, kann Folgendes passieren:

  • Marketingbudgets werden erhöht, obwohl die gewonnenen Bestellungen nach Abzug von Rabatten, Retouren, Payment-Gebühren und Fulfillment-Kosten kaum noch profitabel sind.
  • Agenturen, Tools und interne Teams arbeiten parallel an Problemen, die eigentlich durch klarere Prozesse, bessere Priorisierung oder sauberere Systemarchitektur günstiger lösbar wären.

Das strukturelle Problem liegt darin, dass E-Commerce-Kosten selten an einer einzigen Stelle im Unternehmen sichtbar werden. Marketing sieht Kampagnenkosten, IT sieht System- und Hostingkosten, E-Commerce sieht Agenturbudgets und Operations sieht Prozessaufwand. Eine vollständige Gesamtbetrachtung entsteht dadurch oft nicht.

Was bei unkontrollierten E-Commerce-Kosten typischerweise schiefläuft:

  • Gesamtkosten werden nie vollständig erfasst, weil Marketing, Agentur, Shopsystem, Logistik, Payment, Tools und interne Aufwände in unterschiedlichen Budgets liegen.
  • Kosten werden als notwendiger Teil des Wachstums akzeptiert, obwohl viele davon durch gewachsene Strukturen oder fehlende Steuerung entstehen.
  • Maßnahmen zur Kostensenkung werden punktuell gestartet, ohne zu prüfen, ob sie das Gesamtergebnis verbessern oder nur Kosten in einen anderen Bereich verschieben.
  • Dienstleisterverträge, Tool-Abos und interne Workarounds laufen weiter, weil niemand regelmäßig prüft, ob Aufwand und Nutzen noch zusammenpassen.

Häufig gestellte Fragen

Wie finde ich heraus, warum unsere E-Commerce-Kosten zu hoch sind?
Welche E-Commerce-Kosten werden am häufigsten unterschätzt?
Sollten wir zuerst Agenturkosten oder Marketingkosten senken?
Kann man E-Commerce-Kosten senken, ohne Wachstum zu bremsen?