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Worauf es bei einem Onlineshop Relaunch ankommt

Ein gescheiterter Onlineshop-Relaunch braucht keine vorschnellen Schuldzuweisungen, sondern eine klare Bestandsaufnahme. Entscheidend ist, technische, organisatorische und kaufmännische Probleme getrennt zu bewerten und daraus einen realistischen Plan abzuleiten. Worauf es bei der Rettung des Projekts ankommt.

Vollständige Bestandsaufnahme
Ursachen klar einordnen
Realistischer Plan für den Go-live
Klarheit über Kosten und Leistungen
Unabhängige Bewertung der Agentur
Passende Lösung statt vorschnellem Neustart

Warum Onlineshop-Relaunches so häufig aus dem Ruder laufen

Kein Unternehmen startet einen Relaunch mit dem Ziel, am Ende in einer Projektschieflage zu landen. Meist beginnt alles nachvollziehbar. Das alte System ist zu langsam, die Prozesse passen nicht mehr, das Design wirkt überholt oder neue Geschäftsmodelle lassen sich nicht sauber abbilden. Der Relaunch soll diese Probleme lösen, wird aber selbst zum Problem, wenn Anforderungen, Budget, Zeitplan und Umsetzung nicht sauber zusammengeführt werden.

Lässt man einen problematischen Relaunch ohne klare Gegensteuerung weiterlaufen, kann Folgendes passieren:

  • Der Go-live wird mehrfach verschoben, ohne dass klar ist, ob die Verzögerung durch technische Probleme, falsche Planung, fehlende Entscheidungen oder unklare Anforderungen verursacht wurde.
  • Das Budget wächst durch Nachforderungen, zusätzliche Tickets und Korrekturschleifen, obwohl nicht eindeutig bewertet wurde, welche Leistungen ursprünglich hätten enthalten sein müssen.

Das strukturelle Problem liegt häufig darin, dass ein Relaunch zu lange wie ein normales Umsetzungsprojekt behandelt wird. Dabei bräuchte es längst eine nüchterne Prüfung, ob Scope, Agenturleistung, Systementscheidung, Projektsteuerung und interne Ressourcen noch zusammenpassen.

Was bei gescheiterten Relaunch-Projekten typischerweise schiefläuft:

  • Anforderungen wurden zu Beginn zu grob beschrieben und werden im Projektverlauf unterschiedlich interpretiert.
  • Die Agentur hat den Aufwand für Schnittstellen, Datenmigration, Produktlogiken oder individuelle Prozesse unterschätzt.
  • Interne Entscheidungen dauern zu lange, weil Verantwortlichkeiten und Prioritäten nicht klar geregelt sind.
  • Der neue Shop wird technisch umgesetzt, erfüllt aber nicht die kaufmännischen und operativen Anforderungen des Unternehmens.

Häufig gestellte Fragen

Wann gilt ein Onlineshop-Relaunch als gescheitert?
Sollten wir den Relaunch abbrechen oder weiterführen?
Können Sie bewerten, ob unsere Agentur den Relaunch noch abschließen kann?
Was passiert, wenn bereits viel Budget in den Relaunch geflossen ist?