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Ein guter Pitch ist nicht einfach eine Präsentation

Ein E-Commerce-Pitch ist nicht einfach nur eine PowerPoint mit Zahlen und technischen Details. Ein guter Pitch ist eine Geschichte, die zeigt: Warum müssen wir das jetzt tun? Was passiert, wenn wir es nicht tun? Wie löst das unser Problem? Was ist der Return on Investment?

Die meisten E-Commerce-Pitches scheitern, weil sie zu technisch sind oder zu wenig Business-Kontext haben. Der CFO will nicht wissen, dass Sie auf "headless Commerce" umsteigen. Der CFO will wissen: Was bringt das unterm Strich? Wann zahlt sich das aus? Welches Risiko haben wir?

Typische Fehler in E-Commerce-Pitches:

  • Die Business-Begründung fehlt. Statt zu zeigen, wie viel Umsatz durch bessere User Experience entsteht, reden Sie über technische Features.
  • Kosten werden ohne ROI präsentiert. "Das kostet 400.000 Euro" ohne zu sagen, dass das Shop-Redesign 10 Prozent Umsatzsteigerung bringt.
  • Falsche Entscheidungsträger. Der IT-Leiter und der E-Commerce-Manager sitzen im Pitch, aber der CFO und die Geschäftsführung fehlen.
  • Keine Risikobewertung. Niemand spricht über die Chancen und Risiken. Was passiert mit unserem aktuellen Shop während der Migration?
  • Zu lange und unstrukturiert. Der Pitch dauert 45 Minuten, aber die Entscheidung hätte nach 10 Minuten fallen können, wenn die Struktur besser wäre.
  • Keine klare Empfehlung. Am Ende wissen die Zuhörer nicht, was Sie von ihnen wollen. Sollen sie ja sagen? Budget freigeben? Eine Entscheidung treffen?

Ein guter Pitch zwingt Sie auch, selbst Klarheit zu schaffen. Wenn Sie nicht erklären können, warum die E-Commerce-Investition sinnvoll ist, ist sie vielleicht gar nicht sinnvoll.

Was einen überzeugenden E-Commerce-Pitch ausmacht

Ein guter Pitch folgt einer klaren Logik. Er startet mit dem Problem, nicht mit der Lösung. Danach zeigt er die Lösung. Dann die Investition und den Return. Dann die Risiken. Und schließlich die Empfehlung und die nächsten Schritte.

Ein guter Pitch beginnt damit, das Problem zu quantifizieren. Nicht "Unser Shop ist zu langsam", sondern "Unsere aktuelle Shop-Performance führt zu 15 Prozent Abbruchrate, was 500.000 Euro Umsatz pro Jahr kostet". Das ist Kontext, den die Geschäftsführung versteht.

Danach folgt die Opportunity. Was können wir verdienen oder sparen, wenn wir das ändern? Wenn die Abbruchrate von 15 auf 10 Prozent sinkt, sparen wir 250.000 Euro pro Jahr. Das ist ROI-Sprache.

Dann die Lösung. Welches System, welche Investition, welcher Aufwand? Hier wird es technisch, aber immer mit Blick auf das Business-Ziel.

Danach die Finanzierung. Was kostet das Projekt? Wann zahlt sich das aus? Nach wie vielen Monaten? Was ist der Break-Even?

Dann die Risiken. Welche Chancen haben wir, wenn es gut läuft? Welche Risiken, wenn es schlecht läuft? Was sind die kritischen Erfolgsfaktoren?

Schließlich die Empfehlung. Sollt die Geschäftsführung ja sagen? Wenn ja, was bedeutet das konkret? Wer macht das? Wann startet das Projekt?

So begleiten wir Ihren E-Commerce-Pitch

Wir schreiben die Präsentation nicht für Sie, aber wir strukturieren den Pitch so, dass er wirkt.

Das läuft so ab:

  • Strategieclarity-Workshop. Wir klären mit Ihrem Team: Was ist das echte Problem? Was wollen wir erreichen? Welcher Return ist realistisch? Nur wenn diese Fragen klar sind, wird der Pitch überzeugend.
  • Pitch-Struktur und Storyline. Wir entwickeln die Logik des Pitch: Wo fangen wir an? Wie bauen wir die Story auf? Welche Fragen müssen wir vorweg beantworten? Welche Zahlen sind wichtig?
  • Business-Case-Entwicklung. Wir helfen, den ROI zu quantifizieren. Nicht mit Schätzungen, sondern mit Daten aus Ihrem Business. Welcher Umsatz geht durch bessere User Experience? Welche Kosten sinken durch ein besseres System?
  • Risiko- und Chancen-Analyse. Wir durchleuchten, welche Risiken die Investition hat und wie man diese managed. Das schafft Vertrauen, weil Sie nicht nur die Chancen sehen, sondern auch realistisch sind.
  • Präsentations-Design und Messaging. Wir helfen, die Storyline in eine klare, überzeugende Präsentation zu übersetzen. Mit den richtigen Slides, den richtigen Zahlen, den richtigen Fragen und Antworten.
  • Vorab-Briefing für Entscheidungsträger. Wir helfen, die richtigen Menschen zu identifizieren, die im Pitch sein müssen. Und wir bereiten vor, was diese Menschen vorher verstehen müssen.

Das Ergebnis eines guten Pitch

Ein guter Pitch endet nicht mit "Danke für eure Zeit". Ein guter Pitch endet mit einer klaren Entscheidung.

Das ist der konkrete Mehrwert:

  • Finanzierung wird genehmigt. Mit einer klaren Business-Story und realistische ROI-Zahlen sagt die Geschäftsführung ja zu Ihrem E-Commerce-Projekt.
  • Commitment entsteht. Wenn der Pitch gut läuft, wissen alle Stakeholder, warum diese Investition wichtig ist. Das schafft Alignment und später Unterstützung für das Projekt.
  • Risiken sind managed. Weil Sie die Chancen und Risiken offen besprochen haben, gibt es später weniger Überraschungen.
  • Die richtige Entscheidung wird getroffen. Mit Daten und Business-Logic statt mit Bauchgefühl. Manchmal heißt die Entscheidung auch "Jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt" oder "Eine kleinere Lösung reicht". Das ist auch ok, wenn die Entscheidung informiert ist.
  • Ihr E-Commerce-Projekt startet mit Rückenwind. Wenn das Management hinter dem Projekt steht, weil es versteht, warum es wichtig ist, läuft das Projekt besser.

Häufig gestellte Fragen

Wer sollte im E-Commerce-Pitch dabei sein?
Wie lange sollte der Pitch dauern?
Was machen wir, wenn das Management doch nein sagt?
Wie unterscheidet sich ein interner Pitch von einem Pitch für Agenturen?