24.02.2021

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E-Commerce Projektmanagement: Warum Shopprojekte ins Stocken geraten

E-Commerce Projektmanagement: Warum Shopprojekte ins Stocken geraten

E-Commerce Projektmanagement wird vor allem dann wichtig, wenn aus einer Shopidee ein umfangreiches Projekt wird. Mehrere Fachbereiche bringen Anforderungen ein, externe Dienstleister arbeiten an der Umsetzung und parallel müssen Daten, Schnittstellen und interne Prozesse vorbereitet werden.

Jede einzelne Aufgabe kann gut geplant sein und trotzdem gerät das Gesamtprojekt ins Stocken. Der Grund liegt häufig in Abhängigkeiten, die zu spät sichtbar werden. Professionelles Projektmanagement hält deshalb nicht nur Termine nach, sondern verbindet fachliche, technische und wirtschaftliche Themen zu einem steuerbaren Gesamtprojekt.

Warum E-Commerce-Projekte komplex werden

Ein E-Commerce-Projekt betrifft selten nur den Onlineshop. Selbst eine vergleichsweise überschaubare Einführung kann Vertrieb, Marketing, IT, Produktmanagement, Logistik und Kundenservice beschäftigen. Hinzu kommen Agenturen, Softwareanbieter und weitere externe Partner.

Diese Beteiligten arbeiten zwar am selben Projekt, benötigen aber unterschiedliche Informationen und verfolgen teilweise andere Prioritäten. Der Vertrieb möchte Kundenanforderungen möglichst vollständig abbilden. Die IT achtet auf Schnittstellen, Sicherheit und Wartbarkeit. Marketing benötigt Inhalte und Funktionen für die Vermarktung. Die Agentur wiederum braucht klare Anforderungen und rechtzeitige Entscheidungen, um ihre Arbeit planen zu können.

Parallel bestehen technische Abhängigkeiten. Ein Kundenkonto kann im Frontend fertig aussehen, für kundenindividuelle Preise aber weiterhin auf eine nicht abgeschlossene ERP-Schnittstelle angewiesen sein. Produktseiten lassen sich entwickeln, aber ohne vollständige Produktdaten nur eingeschränkt testen.

Gerade bei umfangreichen Anforderungen im B2B E-Commerce zeigt sich, wie eng technische und fachliche Fragen miteinander verbunden sind. Projektmanagement muss deshalb mehr leisten als Aufgaben zu verteilen. Es muss erkennen, welche Themen zusammenhängen und was passiert, wenn eine Voraussetzung nicht rechtzeitig erfüllt wird.

Fehlende Steuerung

Nicht jedes Projektproblem fällt sofort auf. Häufig läuft die Umsetzung zunächst scheinbar nach Plan. Tickets werden bearbeitet, Termine finden statt und erste Funktionen entstehen.

Kritisch wird es, wenn mehrere kleine Abweichungen zusammenkommen.

Eine Entscheidung über die Preislogik dauert länger als geplant. Die Produktdaten werden zwei Wochen später geliefert. Währenddessen ergänzt der Vertrieb weitere Anforderungen und eine Schnittstelle benötigt mehr Entwicklungsaufwand als ursprünglich angenommen. Für sich genommen lässt sich jedes dieser Themen lösen. Zusammen können sie jedoch Tests, Budget und Go-live beeinflussen.

Ohne einen zentralen Blick auf das Gesamtprojekt werden solche Zusammenhänge leicht übersehen. Ein Fachbereich kennt nur die Verzögerung in seinem eigenen Arbeitspaket. Die Agentur sieht vor allem die Auswirkungen auf ihre Umsetzung. Die Geschäftsführung erfährt möglicherweise erst im Statusmeeting, dass der Zeitplan inzwischen unter Druck steht.

Gutes Projektmanagement macht solche Entwicklungen sichtbar, bevor aus einzelnen Abweichungen ein grundsätzliches Projektproblem entsteht.

Typische Projektprobleme

Viele Schwierigkeiten in E-Commerce-Projekten entstehen nicht durch einen einzelnen großen Fehler. Häufig summieren sich kleinere Probleme über mehrere Wochen oder Monate.

Typische Folgen einer fehlenden oder zu schwachen Projektsteuerung sind:

  • Anforderungen werden ergänzt, ohne Aufwand und Zeitplan neu zu bewerten.
  • Fachbereiche gehen von unterschiedlichen Projektzielen aus.
  • Entscheidungen bleiben offen und blockieren nachgelagerte Aufgaben.
  • Interne Mitarbeiter stehen nicht zu dem Zeitpunkt zur Verfügung, an dem ihre Mitarbeit benötigt wird.
  • Agenturen erhalten widersprüchliche Rückmeldungen aus verschiedenen Bereichen.
  • Schnittstellen und Datenabhängigkeiten werden zu spät berücksichtigt.
  • Testphasen werden verkürzt, um vorherige Verzögerungen aufzuholen.
  • Budgetüberschreitungen werden erst sichtbar, wenn bereits zusätzliche Leistungen entstanden sind.
  • Der Go-live wird vorbereitet, obwohl einzelne Prozesse organisatorisch noch nicht geklärt sind.

Einzelne dieser Situationen gehören in gewissem Umfang zu fast jedem größeren Projekt. Entscheidend ist, ob ihre Auswirkungen früh erkannt und aktiv gesteuert werden.

Genau darin liegt der Unterschied zwischen Projektorganisation und eigentlichem Projektmanagement. Eine Aufgabenliste zeigt, was noch zu erledigen ist. Sie beantwortet aber nicht automatisch, welche Auswirkungen eine Verzögerung auf andere Aufgaben hat oder welche Entscheidung getroffen werden muss, damit das Projekt weiterlaufen kann.

Zeit, Kosten und Umfang

Ein Projekt hat immer bestimmte Rahmenbedingungen. Es gibt einen gewünschten Funktionsumfang, ein Budget und einen geplanten Termin.

In der Praxis verändern sich diese Größen jedoch ständig gegenseitig.

Soll während der Umsetzung eine zusätzliche Funktion integriert werden, entsteht zusätzlicher Aufwand. Bleibt das Budget unverändert, muss möglicherweise an anderer Stelle reduziert werden. Soll gleichzeitig der Go-live-Termin bestehen bleiben, werden zusätzliche Ressourcen benötigt oder andere Funktionen müssen in eine spätere Phase verschoben werden.

E-Commerce Projektmanagement: Warum Shopprojekte ins Stocken geraten
Abb. 1: Typische Veränderungen und ihre möglichen Auswirkungen auf ein E-Commerce-Projekt. Quelle: eigene Darstellung.

Gerade diese Wechselwirkungen machen Projektsteuerung anspruchsvoll. Eine Änderung darf nicht nur für sich bewertet werden. Es muss klar werden, was sie für das restliche Projekt bedeutet.

Auch bei der Auswahl einer passenden E-Commerce Software spielen Budget, verfügbare Ressourcen, Anforderungen und langfristige Ziele bereits gemeinsam eine Rolle. In der anschließenden Umsetzung gilt dasselbe Prinzip weiter.

Projektmanagement beginnt vor der Umsetzung

Viele Probleme, die während eines Projekts sichtbar werden, haben ihren Ursprung deutlich früher.

Ein Beispiel sind unklare Anforderungen. Wenn eine Funktion zu Projektbeginn nur grob beschrieben wurde, müssen Details häufig während der Entwicklung geklärt werden. Das führt zu Rückfragen, neuen Abstimmungen und im ungünstigsten Fall zu bereits umgesetzten Funktionen, die anschließend verändert werden müssen.

Ähnlich verhält es sich mit internen Ressourcen. Ist zwar bekannt, dass Produktdaten benötigt werden, aber niemand hat geklärt, wer diese aufbereitet und wie viel Zeit dafür erforderlich ist, wird die Aufgabe irgendwann zum Engpass.

Vor der Umsetzung sollte deshalb nicht nur ein Terminplan entstehen. Auch folgende Punkte müssen ausreichend geklärt sein:

  • Welcher Umfang gehört zum Projekt?
  • Welche Anforderungen sind für den ersten Go-live zwingend notwendig?
  • Welche Fachbereiche müssen zu welchen Zeitpunkten mitarbeiten?
  • Welche Systeme und Schnittstellen sind betroffen?
  • Welche Daten müssen vorbereitet oder migriert werden?
  • Welche Entscheidungen werden während des Projekts benötigt?
  • Wer darf diese Entscheidungen treffen?
  • Welche externen Partner übernehmen welche Aufgaben?

Je später diese Fragen beantwortet werden, desto stärker greifen sie in bereits laufende Arbeit ein.

Abhängigkeiten im Projekt

Ein Projekt kann auf dem Papier gut geplant sein und trotzdem unrealistisch werden, wenn die Abhängigkeiten zwischen den Aufgaben fehlen.

Gerade E-Commerce-Projekte bestehen aus vielen Arbeitspaketen, die nicht unabhängig voneinander abgeschlossen werden können.

E-Commerce Projektmanagement: Warum Shopprojekte ins Stocken geraten
Abb. 2: Beispielhafte Abhängigkeiten in einem E-Commerce-Projekt. Quelle: eigene Darstellung.

Solche Abhängigkeiten wirken sich auch auf die Reihenfolge der Arbeiten aus. Ein Entwickler kann an seiner Aufgabe pünktlich beginnen wollen. Fehlen die notwendigen Daten oder eine fachliche Entscheidung, lässt sich die Arbeit trotzdem nicht sinnvoll fortsetzen.

Ein realistischer Projektplan braucht deshalb nicht nur Termine. Er muss auch Voraussetzungen und Abhängigkeiten berücksichtigen.

Mehr als Terminplanung

Eine Projektleitung kann sehr beschäftigt sein und trotzdem zu wenig Einfluss auf den tatsächlichen Projektverlauf haben.

Meetings organisieren, Protokolle schreiben, Tickets nachhalten und Statusberichte erstellen sind wichtige Aufgaben. Für ein komplexes E-Commerce-Projekt reichen sie allein aber nicht aus.

Projektmanagement muss auch beurteilen können, welche Themen kritisch werden. Wenn eine Entscheidung über eine Schnittstelle mehrere Wochen offen bleibt, muss klar sein, welche Arbeitspakete dadurch gefährdet sind. Kommt eine zusätzliche Anforderung hinzu, muss deren Einfluss auf Zeit und Budget sichtbar werden.

Dafür braucht die Projektleitung einen ausreichenden Überblick über fachliche und technische Zusammenhänge. Sie muss nicht jede Schnittstelle selbst entwickeln oder jeden Geschäftsprozess im Detail kennen. Sie muss aber erkennen können, wann Experten benötigt werden und welche Information für eine Entscheidung fehlt.

Auch Entscheidungsspielraum ist wichtig. Kann eine Projektleitung nur koordinieren, aber keine Prioritäten verändern oder Eskalationen auslösen, bleiben kritische Fragen häufig länger offen als notwendig.

Die Aufgabe besteht deshalb nicht nur darin, den bestehenden Plan zu verwalten. Projektmanagement muss den Plan an die Realität des Projekts anpassen können.

Externe Partner

Bei vielen E-Commerce-Projekten übernimmt die Umsetzungsagentur ein eigenes Projektmanagement. Das ist sinnvoll, löst aber nicht automatisch die Projektsteuerung auf Unternehmensseite.

Eine Agentur kann ihre Entwickler koordinieren, Aufwände planen und technische Arbeitspakete steuern. Viele entscheidende Faktoren liegen jedoch außerhalb ihres direkten Einflusses.

Dazu gehören interne Entscheidungen, die Verfügbarkeit der Fachbereiche, Produktdaten, ERP-Anpassungen oder Abstimmungen mit weiteren Dienstleistern.

Wenn beispielsweise die interne IT eine Schnittstelle vorbereiten muss, kann die Shopagentur diese Aufgabe zwar im Zeitplan berücksichtigen. Sie kann aber nicht sicherstellen, dass auf Unternehmensseite tatsächlich die notwendigen Kapazitäten vorhanden sind.

Genauso schwierig wird es, wenn mehrere Fachbereiche direkt Anforderungen an die Agentur geben. Ohne eine übergeordnete Priorisierung entstehen schnell parallele Wünsche, deren Auswirkungen auf Budget und Gesamtumfang niemand vollständig bewertet.

Unternehmen benötigen deshalb auch dann eine eigene Projektsteuerung, wenn der technische Dienstleister über erfahrene Projektmanager verfügt.

Änderungen richtig bewerten

Dass sich Anforderungen während eines E-Commerce-Projekts verändern, lässt sich kaum vollständig vermeiden.

Erste Ergebnisse werden sichtbar, Mitarbeiter verstehen die neue Lösung besser und zusätzliche Anforderungen entstehen. Manchmal werden auch ursprünglich wichtige Funktionen überflüssig.

Problematisch ist nicht die Veränderung selbst. Entscheidend ist, wie mit ihr umgegangen wird.

Neue Anforderungen sollten nicht automatisch in die laufende Umsetzung aufgenommen werden. Vorher muss geprüft werden, welchen Nutzen sie besitzen, welcher Aufwand entsteht und welche bestehenden Arbeitspakete betroffen sind.

Bei einer größeren Änderung sollten zumindest vier Fragen beantwortet werden:

  1. Welchen zusätzlichen Nutzen bringt die Änderung?
  2. Welcher Aufwand entsteht dadurch?
  3. Welche anderen Aufgaben oder Termine werden beeinflusst?
  4. Muss etwas anderes dafür verschoben oder gestrichen werden?

Fehlt diese Bewertung, wächst der Projektumfang schrittweise weiter. Der ursprüngliche Termin und das Budget bleiben auf dem Papier bestehen, passen aber irgendwann nicht mehr zum tatsächlichen Projekt.

Entscheidungen im Projekt

Ein Projekt kann auch dann in Verzug geraten, wenn die Entwicklung selbst gut läuft. Häufig fehlen Entscheidungen.

Soll eine individuelle Funktion gebaut oder der Standardprozess genutzt werden? Welche Datenquelle soll künftig führend sein? Wird eine zusätzliche Schnittstelle noch im ersten Release umgesetzt? Darf das dafür notwendige Budget erhöht werden?

Bleiben solche Fragen offen, können mehrere Arbeitspakete gleichzeitig warten.

Projektmanagement sollte deshalb nicht nur Aufgaben und Termine verfolgen, sondern auch wichtige Entscheidungen. Für jede kritische Entscheidung sollte klar sein, wann sie benötigt wird, welche Informationen dafür fehlen und wer sie treffen darf.

Das klingt zunächst nach einem organisatorischen Detail. In komplexen Projekten entscheidet genau diese Klarheit aber häufig darüber, ob Teams weiterarbeiten können oder aufeinander warten.

Risiken früh erkennen

Zum Projektmanagement gehört auch der Umgang mit Unsicherheit.

Ein Risiko ist zunächst kein eingetretenes Problem. Vielleicht stehen die Produktdaten rechtzeitig bereit. Vielleicht wird eine Schnittstelle schwieriger als erwartet. Vielleicht kann ein wichtiger Mitarbeiter während einer kritischen Projektphase nur eingeschränkt unterstützen.

Solche Möglichkeiten vollständig zu ignorieren, macht sie nicht weniger relevant.

Das Project Management Institute berichtete 2020, dass weltweit im Durchschnitt 11,4 Prozent der Investitionen aufgrund schlechter Projektperformance verloren gingen. Die Untersuchung bezieht sich auf Projekte verschiedener Branchen und nicht speziell auf E-Commerce. Sie zeigt jedoch, dass unzureichende Projektsteuerung erhebliche wirtschaftliche Folgen haben kann.

Im E-Commerce sollten insbesondere technische Abhängigkeiten, interne Ressourcen, Datenqualität und externe Dienstleister regelmäßig auf Risiken geprüft werden. Sobald sich die Wahrscheinlichkeit oder Auswirkung eines Risikos erhöht, kann früh reagiert werden.

Das ist wesentlich günstiger, als erst nach Eintritt des Problems unter Zeitdruck eine Lösung suchen zu müssen.

Nach dem Go-live

Ein Projekt wird häufig sehr stark auf den Go-live ausgerichtet. Je näher der Termin rückt, desto größer wird der Druck, offene Aufgaben noch abzuschließen.

Genau dann besteht die Gefahr, Probleme lediglich hinter den Veröffentlichungstermin zu verschieben.

Tests werden gekürzt, kleinere Fehler werden für später eingeplant und Anforderungen landen in einem Backlog. Das kann vollkommen sinnvoll sein, wenn diese Entscheidungen bewusst getroffen werden.

Problematisch wird es, wenn nach dem Go-live keine klare Struktur mehr existiert.

Ein Onlineshop benötigt auch danach Wartung, Weiterentwicklung und Priorisierung. Gerade weil nach dem Projekt vor dem Projekt ist, sollten offene Aufgaben, Optimierungen und technische Weiterentwicklungen früh in eine klare Struktur überführt werden. Andernfalls entsteht nach dem Go-live schnell ein Backlog aus Fehlern, Änderungswünschen und neuen Anforderungen, für das weder Prioritäten noch Zuständigkeiten sauber geregelt sind.

Projektmanagement sollte deshalb den Übergang in den Betrieb vorbereiten. Offene Aufgaben müssen dokumentiert, Verantwortlichkeiten geklärt und die weitere Zusammenarbeit mit Dienstleistern organisiert werden.

Der Go-live ist damit ein wichtiger Meilenstein, aber kein organisatorischer Endpunkt.

Fazit

E-Commerce Projektmanagement wirkt auf den ersten Blick häufig wie eine organisatorische Aufgabe. Termine werden geplant, Aufgaben verteilt und Statusmeetings organisiert. In größeren Projekten geht die eigentliche Aufgabe jedoch deutlich darüber hinaus.

Shop, ERP, Produktdaten, Fachbereiche und externe Dienstleister hängen voneinander ab. Gleichzeitig verändern neue Anforderungen, verspätete Entscheidungen und technische Schwierigkeiten den ursprünglichen Projektplan. Wird jede dieser Entwicklungen nur einzeln betrachtet, fehlt schnell der Blick auf ihre Auswirkungen auf das Gesamtprojekt.

Genau dadurch entstehen Verzögerungen und Mehrkosten häufig schleichend. Eine verspätete Schnittstelle verschiebt einen Test. Der spätere Test verkürzt die Abnahmephase. Gleichzeitig kommt eine zusätzliche Anforderung hinzu und interne Ressourcen stehen nicht wie geplant zur Verfügung. Erst am Ende wird sichtbar, dass der ursprünglich geplante Go-live kaum noch realistisch ist.

Professionelles Projektmanagement schafft an dieser Stelle Struktur. Es macht Abhängigkeiten sichtbar, bewertet Veränderungen, hält Entscheidungen nach und verbindet Zeit, Budget sowie Projektumfang miteinander. Dafür braucht es nicht nur organisatorische Fähigkeiten, sondern auch ein ausreichendes Verständnis für E-Commerce, technische Zusammenhänge und interne Prozesse.

Je größer und komplexer ein E-Commerce-Projekt wird, desto schwieriger lässt sich diese Aufgabe nebenbei übernehmen. Gute Projektsteuerung sorgt deshalb nicht einfach dafür, dass ein Projektplan gepflegt wird. Sie verhindert, dass viele einzelne Probleme unbemerkt zu einem Problem für das gesamte Projekt werden.